Finanzlage

  • Cashflow aus operativer Tätigkeit geschäftsbedingt unter Vorjahr
  • Zufluss aus geringerer Mittelbindung im Working Capital durch geringere Vorräte
  • Cashflow aus investiver Tätigkeit reflektiert umfangreiche Investitionen in Wachstumsprojekte
  • Weiterhin solide Liquiditätsposition

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Zu- und Abflüsse der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente nach Arten der Geschäftstätigkeit.

Kapitalflussrechnung
 
in Mio. € 2012 2013 Veränd.
       
Ergebnis vor Ertragsteuern 660 – 239 – 899
Abschreibungen 378 717 339
Sonstige Positionen – 82 53 135
Zufluss aus operativer Tätigkeit vor Veränderung Working Capital 956 531 – 425
Veränderung Working Capital – 118 110 228
Zufluss aus operativer Tätigkeit 838 641 – 197
Abfluss aus investiver Tätigkeit – 674 – 342 332
Zufluss/Abluss aus Finanzierungstätigkeit 46 – 260 – 306
Zahlungswirksame Veränderung aus Geschäftstätigkeit 210 39 – 171
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per 31. Dezember 386 427 41
Vorjahreswerte angepasst.

Der Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit vor Veränderung des Working Capital verringerte sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 425 Mio. € auf 531 Mio. €. Maßgeblich dafür war das um 899 Mio. € auf minus 239 Mio. € gesunkene Ergebnis vor Ertragsteuern. Bedingt durch eine erhöhte Anlagenbasis aufgrund unserer umfangreichen Investitionstätigkeit der vergangenen Jahre sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen, insbesondere in den Business Units Keltan Elastomers, High Performance Elastomers und Rubber Chemicals, stiegen die Abschreibungen von 378 Mio. € auf 717 Mio. €. In den sonstigen Positionen des Vorjahres waren unter anderem ergebnisneutrale Auszahlungen aus rollierenden Sicherungsgeschäften für konzerninterne Fremdwährungsdarlehen enthalten, die infolge der unterjährigen Euro-Abschwächung an die Kontraktpartner zu leisten waren.

Aus der Abnahme des Working Capital gegenüber dem 31. Dezember 2012 resultierte ein Mittelzufluss von 110 Mio. €. Im Vorjahr betrug der Mittelabfluss aus der Veränderung des Working Capital 118 Mio. €. Die Entwicklung im Berichtszeitraum ergab sich insbesondere aus der Veränderung der Vorräte und resultierte aus gesunkenen Rohstoffpreisen sowie dem gezielten Abbau von Beständen. Ein gegenläufiger Effekt entstand aus gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Zufluss aus operativer Tätigkeit betrug 641 Mio. € nach 838 Mio. € im Vorjahr.

Aus investiver Tätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr 2013 ein Mittelabfluss von 342 Mio. € nach 674 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 624 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres von 696 Mio. €. Für den Erwerb von Tochterunternehmen und anderen Geschäftseinheiten fielen, bereinigt um übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie nachträgliche Kaufpreisanpassungen, Auszahlungen von 15 Mio. € an nach 44 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Bei den Zukäufen des Berichtsjahres handelte es sich um die PCTS Specialty Chemicals Pte. Ltd., Singapur (Singapur), sowie das Phosphorchemikaliengeschäft der Thermphos France S.A.R.L., Epierre (Frankreich). Die Einzahlungen aus finanziellen Vermögenswerten von 290 Mio. € resultierten im Wesentlichen aus der Veräußerung von Anteilen an Geldmarktfonds. Gegenläufig wirkte die Auszahlung für den Verlustausgleich der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland).

Der Free Cashflow als Differenz zwischen Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit und Mittelabfluss aus investiver Tätigkeit erhöhte sich um 135 Mio. € auf 299 Mio. €.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 260 Mio. € nach einem Mittelzufluss von 46 Mio. € im Vorjahr. Aus der Nettorückzahlung von Finanzschulden resultierte ein Mittelabfluss von 58 Mio. €. Die Zinszahlungen und sonstigen Auszahlungen des Finanzbereichs hatten mit 119 Mio. € gegenüber 123 Mio. € einen vergleichbaren Umfang wie im Vorjahr. Die Dividendenzahlung an die Aktionäre der LANXESS AG für das Geschäftsjahr 2012 betrug 83 Mio. € nach 71 Mio. € im Vorjahr.

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2013 aus der Geschäftstätigkeit eine zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 39 Mio. € nach 210 Mio. € im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der währungsbedingten und sonstigen Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 2 Mio. € resultierte zum Bilanzstichtag ein Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten von 427 Mio. € nach 386 Mio. € zum Vorjahresstichtag. Zusammen mit dem Bestand an liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerten (kurzfristige Geldanlage liquider Mittel in Geldmarktfonds) von 106 Mio. € nach 411 Mio. € im Vorjahr verfügte der Konzern zum 31. Dezember 2013 über eine weiterhin solide Liquiditätsposition von 533 Mio. € nach 797 Mio. € zum Jahresende 2012.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

LANXESS verfolgt eine konservative Finanzpolitik und adressiert vorausschauend finanzielle Risiken. Dabei verfolgen wir die Absicht, dem operativen Geschäft zu jedem Zeitpunkt ausreichend Liquidität zur Verfügung stellen zu können, unabhängig von zyklischen Schwankungen der Real- bzw. der Finanzwirtschaft. Die Verschuldungshöhe orientiert sich im Wesentlichen an den Kennzahlensystemen der führenden Ratingagenturen für Unternehmen aus dem Investment-Grade-Bereich. Über einen normalen Geschäftszyklus hinweg soll eine Verschuldung innerhalb einer Bandbreite von 1,0 bis 1,5, gemessen als Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA vor Sondereinflüssen, erreicht werden. Neben dem Liquiditätsrisiko erstreckt sich das Finanzmanagement auf weitere finanzwirtschaftliche Risiken, wie beispielsweise Zins- oder Währungsrisiken. Auch hier verfolgen wir das Ziel, unter anderem mittels derivativer Finanzinstrumente, die sich ergebenden finanziellen Risiken zu reduzieren und damit die Planungssicherheit zu erhöhen. Detailliert wird das Management dieser Risiken im Risikobericht sowie im Anhang zum Konzernabschluss unter der Anhangangabe [35] „Finanzinstrumente“ dargestellt.

Rating des LANXESS Konzerns

Um die Ziele des Finanzmanagements zu erreichen, sind der Zugang zu den Kapitalmärkten sowie eine intakte Geschäftsbeziehung zu den nationalen und internationalen Geschäftsbanken notwendige Voraussetzungen. Entsprechend ist auch die nachhaltige Interaktion und Kommunikation mit Banken, Investoren und Ratingagenturen von wesentlicher Bedeutung. Letztere haben unsere Kreditwürdigkeit im Geschäftsjahr 2013 mit BBB bzw. Baa2, jedoch mit negativem Ausblick, bewertet. Den negativen Ausblick begründeten die Ratingagenturen unter anderem mit aktuell schwächeren Finanzkennzahlen und der Unsicherheit darüber, wie schnell diese wieder den Ratinganforderungen entsprechen werden.

Entwicklung der LANXESS Ratings und deren Ausblick seit 2009
 
  2009 2010 2011 2012 2013
           
Standard & Poor’s BBB/stable
28.05.2009
BBB/stable 01.09.2010 BBB/stable 23.08.2011 BBB/stable 31.08.2012 BBB/negative 27.06.2013
Moody’s Investors Service Baa2/stable
26.05.2009
Baa2/stable 19.05.2010 Baa2/stable 23.11.2011 Baa2/stable 26.09.2012 Baa2/negative 14.08.2013
Fitch Ratings BBB/stable
20.07.2009
BBB/stable 17.12.2010 BBB/stable 22.11.2011 BBB/stable 13.09.2012 BBB/negative 15.08.2013
 

Finanzierungsanalyse

LANXESS startete mit einer sehr soliden Finanz- und Liquiditätslage in das Geschäftsjahr 2013.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2013 ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen unseres Finanzportfolios, das wir bereits im Geschäftsjahr 2012 frühzeitig wesentlich verbessert hatten. Dies umfasste auch die frühzeitige Schaffung finanzieller Reserven für die Rückzahlung der im April 2014 fälligen 500 Mio. €-Anleihe. Unser Wachstumsprogramm finanzierten wir aus dem operativen Geschäft sowie mithilfe vorhandener Liquidität und Kreditlinien.

Seit März  2009 verfügen wir über ein Debt-Issuance-Programm in Höhe von 2,5 Mrd. €. Auf dieser Basis können, angepasst an die jeweiligen Marktbedingungen und sehr flexibel hinsichtlich des Zeitpunkts und der Höhe, Schuldverschreibungen im Kapitalmarkt platziert werden. Zum 31. Dezember 2013 war der Finanzierungsrahmen von 2,5 Mrd. € durch die unter dem Programm begebenen Anleihen und Privatplatzierungen zu knapp 2,0 Mrd. € genutzt. Durch die Fälligkeit unserer 500 Mio. €-Anleihe im April 2014 wird sich die Ausnutzung des Rahmens nach Rückzahlung entsprechend reduzieren. Kapitalmarktfinanzierungen stellen insgesamt einen wichtigen Bestandteil im Finanzierungsmix von LANXESS dar und fördern die Diversifikation unserer Finanzierungsquellen.

Die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 167 Mio. € im Vorjahr auf 668 Mio. € zum 31. Dezember 2013. Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus der Umgliederung der im April 2014 fälligen 500 Mio. €-Anleihe aus den langfristigen in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

In nur geringem Umfang nutzten wir Finanzierungsleasing, welches unter den finanziellen Verbindlichkeiten in der Bilanz geführt wird. Zum 31. Dezember 2013 beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing auf 49 Mio. € nach 78 Mio. € im Vorjahr. Operating Leasing wird im LANXESS Konzern hauptsächlich aus operativen Gründen und nicht als Finanzierungsinstrument eingesetzt. Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus Operating Leasingverhältnissen belaufen sich auf 492 Mio. € nach 496 Mio. € im Vorjahr.

LANXESS verfügte am 31. Dezember 2013 über keine wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungen, z. B. in Form von Factoring, Asset-Backed-Strukturen oder Projektfinanzierungen.

In Summe nahmen die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns, ohne Berücksichtigung der Zinsabgrenzungen, von 2.280 Mio. € im Jahr 2012 auf 2.264 Mio. € zum 31. Dezember 2013 ab. Die Nettofinanzverbindlichkeiten, also die Summe der so definierten Finanzverbindlichkeiten abzüglich der Kasse und der liquiditätsnahen Finanzanlagen, erhöhten sich um 248 Mio. € von 1.483 Mio. € auf 1.731 Mio. €.

Der Anteil der Finanzverbindlichkeiten, die mit einem über die Laufzeit der Finanzierung fest vereinbarten Zinssatz ausgestattet sind, lag mit 98 % nahezu auf Vorjahresniveau. Änderungen des Zinsniveaus haben deshalb in der momentanen Finanzierungsstruktur keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konzernfinanzlage. Der Anteil der in Euro in Anspruch genommenen Kredite und Anleihen lag im Berichtsjahr mit durchschnittlich 96 % auf Vorjahresniveau. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz unserer Finanzverbindlichkeiten lag zum Jahresende 2013 unverändert bei 4,8 %.

Nachfolgende Übersicht zeigt detailliert die Finanzierungsstruktur von LANXESS zum 31. Dezember 2013 einschließlich der wesentlichen Liquiditätsreserven.

Finanzierungsstruktur
 
Instrument Betrag in
Mio. €
Laufzeit
bis
Zinssatz
in %
Financial Covenant1)
 
Euroanleihe 2009/2014
(500 Mio. €)
500 April
2014
7,750 nein
Euroanleihe 2009/2016
(200 Mio. €)
199 September
2016
5,500 nein
Euroanleihe 2011/2018
(500 Mio. €)
497 Mai
2018
4,125 nein
Euroanleihe 2012/2022
(500 Mio. €)
493 November
2022
2,625 nein
Privatplatzierung 2012/2022
(100 Mio. €)
100 April
2022
3,500 nein
Privatplatzierung 2012/2027
(100 Mio. €)
99 April
2027
3,950 nein
CNH-Bond 2012/2015
(500 Mio. CNH)
60 Februar
2015
3,950 nein
Investitionsdarlehen 55 Dezember
2017
  nein
Förderbankdarlehen 109 September
2018
  nein
Sonstige Kredite 103 n/a   nein
Finanzierungsleasing 49 n/a   nein
Summe Finanzverbindlichkeiten 2.264      
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
427 <= 3
Monate
   
Liquiditätsnahe finanzielle
Vermögenswerte
106 <= 3
Monate
   
Summe Liquidität 533      
Nettofinanzverbindlichkeiten 1.731      
1) Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA vor Sondereinflüssen.

Dank der umfangreichen Finanzierungsmaßnahmen in den zurückliegenden Geschäftsjahren haben wir die Fälligkeitsstruktur unserer Finanzverbindlichkeiten kontinuierlich verbessert. Zum Aufstellungszeitpunkt lagen keine Refinanzierungsrisiken vor, da anstehende Fälligkeiten bereits frühzeitig refinanziert wurden. Die sonstigen Kredite betrafen im Wesentlichen Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften in Brasilien, China, Indien und Argentinien, die zum Teil 2014 fällig sind und regelmäßig, z. B. jährlich, verlängert werden.

Fälligkeitenprofil der LANXESS Finanzverbindlichkeiten zum 31.12.2013
Grafik: Fälligkeitenprofil der LANXESS Finanzverbindlichkeiten zum 31.12.2013

Liquiditätsanalyse

Neben den Zahlungsmitteln von 427 Mio. € und hochliquiden AAA-Geldmarktfondsanlagen von 106 Mio. € verfügt LANXESS über weitere wesentliche Liquiditätsreserven in Form ungenutzter Kreditlinien. Die Anlage in Geldmarktfonds erfolgt ausschließlich in Europäischen Konzerngesellschaften mit freiem Devisen- und Kapitalverkehr und unterliegt damit für uns keiner Verfügungsbeschränkung. Die Zahlungsmittel werden zu rund 90 % in Konzerngesellschaften in Ländern mit freiem Devisen- und Kapitalverkehr gehalten. Nur rund 10 % der Zahlungsmittel werden in Gesellschaften in regulierten Kapitalmärkten gehalten, in denen Beschränkungen zum Zahlungsmitteltransfer existieren.

Dank der guten Liquiditätslage war unsere Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr 2013 jederzeit gesichert. Die starke Liquiditätsposition von LANXESS wurde in 2013 auch in der Bonitätsbewertung der Ratingagenturen positiv betont.

Die mit Abstand bedeutendste Kreditlinie für LANXESS ist unsere syndizierte Kreditlinie in Höhe von 1,25 Mrd. €. Diese wurde im Februar 2014 um ein Jahr bis Februar 2019 verlängert und ist ein weiteres Mal um ein Jahr verlängerbar. Sie wurde bislang nur unwesentlich in Anspruch genommen. Die Kreditlinie ist als Betriebsmittel- und Investitionslinie ausgestaltet und entspricht den Markt-Usancen des Europäischen syndizierten Kreditmarkts für Investment-Grade-Unternehmen mit einem Rating von BBB. Eine weitere wesentliche Kreditlinie über 200 Mio. € besteht mit der Europäischen Investitionsbank. Keiner unserer wesentlichen Kreditverträge enthält einen Financial Covenant. Insgesamt verfügten wir zum 31. Dezember 2013 wie im Vorjahr über nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von rund 1,5 Mrd. €.

In Summe ergibt sich aus dem Bestand liquider Mittel und ungenutzter Kreditlinien ein Liquiditätsspielraum von rund 2,0 Mrd. € nach 2,3 Mrd. € im Vorjahr. Die Liquiditätsreserve ist auch vor dem Hintergrund unserer angestrebten Wachstumsziele und des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds Ausdruck unserer vorausschauenden und konservativen Finanzpolitik. Unsere Zahlungsfähigkeit ist kurzfristig und langfristig gesichert.

Bond Performance – Entwicklung des Credit Spread im Jahr 2013

Eine wichtige Kenngröße von Unternehmensanleihen ist neben der absoluten Kursentwicklung die relative Bewertung des unternehmensspezifischen Kreditrisikos im Vergleich zu einem Referenzzinssatz. Dieser Kreditrisikoaufschlag findet seinen Ausdruck im sogenannten Credit Spread. Aufgrund des höheren Ausfallrisikos, das mit einer längeren Restlaufzeit einer Anleihe verbunden ist, weisen länger laufende Anleihen in der Regel einen höheren Credit Spread auf. Dies gilt auch, neben Faktoren wie Liquidität und Handelsvolumen, für unsere unterschiedlichen Anleihen. Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Credit Spreads unserer Anleihen sowie den durchschnittlichen Credit Spread von Unternehmensanleihen mit BBB-Rating und fünf Jahren Laufzeit gegenüber der Zinsswapkurve.

LANXESS Anleihen-Spreads vs. BBB Corporates Index
Grafik: LANXESS Anleihen-Spreads vs. BBB Corporates Index

Im Jahr 2013 entwickelten sich die Kreditrisikoaufschläge für Unternehmensanleihen wenig volatil und fielen dabei auf Jahressicht. Dies reflektiert die insgesamt positive Lage an den Kapitalmärkten in Europa.

Für LANXESS Anleihen entwickelten sich die Kreditrisikoaufschläge in großen Teilen des Geschäftsjahres seitwärts und lagen dabei jeweils unterhalb oder auf dem Niveau der BBB-Vergleichsgruppe. Die Entwicklung der LANXESS Credit Spreads verdeutlicht unseren guten Zugang zum Kapitalmarkt bei im Vergleich zu anderen BBB-Unternehmen günstigeren oder ähnlichen Kosten.