Entwicklung der Regionen

Umsatz nach Verbleib
Grafik: Umsatz nach Verbleib
Umsatz nach Verbleib
 
  2012 2013 Veränd.
           
  in Mio. € in % in Mio. € in % in %
           
EMEA (ohne Deutschland) 2.526 27,8 2.404 29,0 – 4,8
Deutschland 1.577 17,3 1.458 17,6 – 7,5
Nordamerika 1.611 17,7 1.332 16,0 – 17,3
Lateinamerika 1.185 13,0 966 11,6 – 18,5
Asien/Pazifik 2.195 24,2 2.140 25,8 – 2,5
  9.094 100,0 8.300 100,0 – 8,7
 

EMEA (ohne Deutschland)

Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) ging um 122 Mio. € bzw. 4,8 % auf 2.404 Mio. € zurück. Bereinigt um geringfügige Portfolioeinflüsse sank er um 4,6 %. Das Segment Advanced Intermediates erreichte dabei einen Wert knapp über dem des Vorjahres. Unsere Segmente Performance Polymers und Performance Chemicals verzeichneten dagegen einen Umsatzrückgang im hohen bzw. niedrigen einstelligen Prozentbereich. Insbesondere in Westeuropa, dort vor allem in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien, fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um überwiegend niedrige zweistellige Prozentwerte. Unterstützend wirkte die positive Nachfrageentwicklung unter anderem in Italien und der Türkei. Auch in Tschechien, Slowenien und Portugal zeigten die Geschäfte einen positiven Verlauf.

Die Region EMEA (ohne Deutschland) hatte einen Anteil am Konzernumsatz von 29,0 % und lag damit um 1,2 %-Punkte über dem Vorjahresniveau.

Deutschland

In Deutschland erwirtschafteten wir im Geschäftsjahr 2013 mit 1.458 Mio. € einen Umsatz, der um 119 Mio. € bzw. 7,5 % unter dem Wert des Vorjahres lag. Während die Segmente Performance Chemicals und Performance Polymers ein rückläufiges Geschäft im ein- bis zweistelligen Prozentbereich verzeichneten, erzielte unser Segment Advanced Intermediates einen Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau.

Der Deutschland-Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 17,3 % auf 17,6 %.

Nordamerika

Der Umsatz in dieser Region lag mit 1.332 Mio. € um 279 Mio. € bzw. 17,3 % unter dem Wert des Vorjahres. Nach Bereinigung um negative Wechselkurs- und geringfügige Portfolioeffekte ergab sich ein Rückgang um 14,8 %. Dieser wurde maßgeblich von der Entwicklung im Segment Performance Polymers geprägt, welches eine Umsatzminderung im deutlich zweistelligen Prozentbereich verzeichnete. Der positive Geschäftsverlauf des Segments Advanced Intermediates und der im Wesentlichen unveränderte Umsatz des Segments Performance Chemicals konnten dies nicht kompensieren.

Der Anteil Nordamerikas am Konzernumsatz lag mit 16,0 % um 1,7 %-Punkte unter dem Niveau des Vorjahres.

Lateinamerika

In der Region Lateinamerika gingen die Umsätze im Berichtszeitraum um 219 Mio. € bzw. 18,5 % auf 966 Mio. € zurück. Bereinigt um negative Währungseffekte ergab sich ein Rückgang um 14,6 %. Die Entwicklung war geprägt von einem spürbar schwächeren Geschäftsverlauf in den Segmenten Performance Polymers und Advanced Intermediates, die Umsatzrückgänge im zweistelligen Prozentbereich verzeichneten. Das Segment Performance Chemicals hingegen erzielte Umsätze knapp über dem Wert des Vorjahres. Maßgebliches Land für die Entwicklung in der Region war Brasilien.

Der Anteil am Konzernumsatz sank im Jahresvergleich von 13,0 % auf 11,6 %.

Asien/Pazifik

Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik sank im Geschäftsjahr 2013 geringfügig um 55 Mio. € bzw. 2,5 % auf 2.140 Mio. €. Nach Bereinigung um Wechselkurseinflüsse sowie um Portfolioeffekte aus dem bereits in 2012 erfolgten Erwerb der Bond-Laminates GmbH und der in 2013 erworbenen PCTS Specialty Chemicals Pte. Ltd., Singapur (Singapur), zeigte sich ein Plus von 1,0 %. Unsere Segmente Performance Polymers und Performance Chemicals erzielten ein operatives Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich, während die Umsätze im Segment Advanced Intermediates um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz rückläufig waren. Eine erfreuliche Entwicklung verzeichneten wir in China und Singapur, wogegen insbesondere in Japan, aber auch in Malaysia und Indonesien spürbare Rückgänge zu beobachten waren.

Der Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 24,2 % auf 25,8 %. Damit stärkte die Region Asien/Pazifik in der Umsatzverteilung des Konzerns weiterhin ihren Platz als zweitstärkste Region hinter EMEA (ohne Deutschland).