Ökologische Verantwortung

Natürliche Ressourcen beispielsweise durch einen möglichst effizienten Einsatz von Rohstoffen und Energien zu schonen und weitere Potenziale zur Reduzierung von Emissionen und Abfällen zu identifizieren, verstehen wir als ständige Aufgabe im Rahmen unserer ökologischen Verantwortung und Kompetenz.

Alle neuen Produktionsstandorte werden unter Berücksichtigung lokaler Anforderungen nach modernsten Umweltstandards ausgerüstet. Damit heben wir uns häufig von lokalen Wettbewerbern ab.

Umweltschutz im Umfeld unserer Produktionsstandorte In der Nähe einiger unserer europäischen Liegenschaften befinden sich Schutzgebiete nach den Kriterien der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Unsere industriell genutzten Liegenschaften selbst umfassen grundsätzlich keine geschützten oder wiederhergestellten natürlichen Lebensräume, da die Flächen in der Regel weiter industriell genutzt werden. Auf ungenutzten Flächen außerhalb von Betriebsgeländen bestehen zum Teil naturnahe Räume, zum Beispiel im französischen La Wantzenau. Dies ist auch an unseren außereuropäischen Standorten, wie beispielsweise Duque de Caxias (Brasilien), der Fall. Vereinzelt leben geschützte Tierarten, wie beispielsweise Wasserschweine, auf Flächen und in Gewässern an unseren Standorten.

In unseren Verantwortungsbereich fallen auch aktive und geschlossene Deponien. Rekultivierungen dieser Deponien finden im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen statt. Hierzu werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Die Flächen werden jedoch nicht zwingend wieder zu natürlichen Lebensräumen.

Fortschritte beim Klimaschutz Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sowohl den spezifischen Energieverbrauch als auch die spezifischen CO2e-Emissionen jedes unserer Geschäftssegmente bis zum Jahr 2015 um 10 % zu senken (Basisjahr: 2010). Unsere Maßnahmen erstrecken sich dabei über die gesamten Wertschöpfungsprozesse – von der Energiegewinnung über die Produktionsprozesse und den Transport bis hin zur Entsorgung von Rückständen.

Direkter und indirekter Energieeinsatz pro Region
Grafik: Direkter und indirekter Energieeinsatz pro Region

Systematisches Energiemanagement Ressourcen- und Energieeffizienz sind zentrale Faktoren sowohl für die Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens als auch für den Klima- und Umweltschutz. Wir haben dazu weltweit ein entsprechendes Energiemanagementsystem (EnMS) etabliert, das 2013 in Deutschland auch erstmals nach dem Standard ISO 50001 zertifiziert wurde. Unser Ziel, das EnMS bis Ende 2014 nach diesem Standard weltweit zertifizieren zu lassen, haben wir aufgrund notwendiger Sparmaßnahmen verschoben.

Die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bündeln wir seit 2012 im LANXESS Energy Efficiency Programme (LEEP). Dies ermöglicht einen unternehmensweiten Überblick über Einsparmöglichkeiten, die Kosten ihrer Umsetzung und ihren Einfluss auf unsere Energieziele. Die Business Units werden bei der Identifikation neuer Maßnahmen durch ein Team von LANXESS Energieexperten unterstützt. Gegenstand der meisten Maßnahmen sind insbesondere die Optimierung unserer Erzeugungskapazitäten, die Nutzung von Restwärme und Verbesserungen in der Kälteerzeugung. In Zukunft soll ein weiterer Schwerpunkt auf operativen Ansätzen liegen, bei denen durch eine Feinabstimmung der Anlagenbetriebsweise Energie eingespart werden kann.

Unser Ziel ist es, bis Ende 2015 den spezifischen Energieverbrauch und damit die spezifischen Energiekosten um 10 % im Vergleich zum Jahr 2010 zu senken. Bisher konnten wir mehr als 200 Maßnahmen mit einem berechenbaren finanziellen Nutzen identifizieren. Durch schon umgesetzte Maßnahmen werden bereits heute ca. 4 % der Gesamtenergiekosten pro Jahr eingespart. So konnten die CO2-Treibhausgasemissionen (Scope 1) um ca. 200.000 Tonnen (5 %) reduziert werden. Gleichzeitig sank der Energieverbrauch in den Projektanlagen um ca. 3,9 Petajoule (7,5 %) im Vergleich zum Basisjahr 2010.

Da neben der Effizienz auch die produzierte Menge und der jeweilige Produktmix eine bedeutende Rolle spielen, lassen sich die Einspareffekte nicht unmittelbar in den Energie- und Emissionsdaten abbilden. So stellt sich der weltweite Energieeinsatz gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert dar.

Energieeinsatz
Grafik: Energieeinsatz
Energieeinsatz pro Segment
Grafik: Energieeinsatz pro Segment

Senkung klimaschädlicher Emissionen Unser Ziel, die spezifischen CO2e-Emissionen jedes unserer Geschäftssegmente bis zum Jahr 2015 um 10 % gegenüber dem Basisjahr 2010 zu senken, verfolgten wir im Berichtsjahr 2013 kontinuierlich weiter.

Wie aus den Abbildungen zu entnehmen ist, konnten wir einen geringfügigen Rückgang an Scope-1-Emissionen (absolut und spezifisch) verzeichnen. Scope-1-Emissionen umfassen direkte Emissionen aus der Produktion und der eigenen Energieerzeugung. Bei Scope 2 handelt es sich um indirekte Emissionen aus dem Zukauf von Energie. In der folgenden Grafik sind die Entwicklungen der spezifischen Scope-1- und Scope-2-Werte für LANXESS dargestellt.

Treibhaugasemissionen (Scope 1 und Scope 2)
Grafik: Treibhaugasemissionen (Scope 1 und Scope 2)
Treibhausgasemissionen 2013 (Scope 1 und Scope 2)

2013 nahmen wir erneut am Carbon Disclosure Project (CDP) teil und übermittelten Daten und Informationen zum Klimaschutz und zur Reduktion von Emissionen. Im Carbon Disclosure Project haben sich internationale institutionelle Investoren zusammengeschlossen, um in Fragen des Klimawandels und der dazugehörigen Unternehmensleitlinien Transparenz für den Finanzmarkt zu schaffen. Wie bereits im Vorjahr wurden wir in den Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI) aufgenommen. Mit unserer transparenten Berichterstattung zum Thema Klimaschutz platzierten wir uns im Kreis der 350 branchenübergreifend größten Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum unter den besten 10 %.

Systematisch beschäftigen wir uns auch mit der Erstellung sogenannter Carbon Footprints für ausgewählte Produkte, um belastbare Informationen zu den Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus dieser Produkte zu erhalten und so neue Erkenntnisse über weitere Reduktionspotenziale zu gewinnen. Aus demselben Grund führen wir auch Untersuchungen zum Life-Cycle-Assessment bestimmter Produkte weiter. Hier werden neben CO2 unter anderem auch Primärenergieverbrauch, Treibhaus- sowie Eutrophierungspotenzial betrachtet.

In Europa unterliegen 18 LANXESS Anlagen dem Europäischen Emissionshandel (EU-ETS). Der Handel mit CO2-Emissionsrechten, sogenannten Zertifikaten, soll dafür sorgen, dass der Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 kosteneffizient vermindert wird. Zur Durchführung des Emissionshandels in der Europäischen Union wurden drei Handelsperioden festgelegt. Die zweite Handelsperiode 2008 – 2012 wurde abgeschlossen, ohne dass wir zusätzliche Zertifikate hätten zukaufen müssen. Die Zuteilung der Zertifikate an deutsche Unternehmen durch die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) ist für das Jahr 2013 noch nicht erfolgt. Da alle unsere Anlagen dem Stand der Technik entsprechen und sich im internationalen Wettbewerb befinden, rechnen wir jedoch damit, für die Jahre 2013 und 2014 ausreichend Zertifikate aus der kostenlosen Zuteilung zu erhalten, um 2013 verursachte und für 2014 erwartete CO2-Emissionen decken zu können.

Treibhausgasemissionen (Scope 1) pro Segment
Grafik: Treibhausgasemissionen (Scope 1) pro Segment

Nachhaltige Logistik Unsere Transportlösungen wählen wir weltweit individuell nach den Prinzipien Sicherheit, Pünktlichkeit und Kosteneffizienz aus. Dabei betrachten wir auch die aus den Transporten resultierenden CO2-Emissionen. Ein 2012 eingeführtes CO2-Monitoring-Dashboard ermöglicht es uns, Kosten und mögliche CO2-Einsparpotenziale einer Transportlösung gegenüberzustellen und auf diese Weise eine wirksame Strategie zur Emissionsreduzierung in unserer Lieferkette zu entwickeln. Die zugrunde gelegten Emissionsfaktoren wurden im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) ermittelt. Zudem führt das Dashboard unseren einkaufenden und disponierenden Mitarbeitern anschaulich die Entwicklung unserer transportbedingten CO2-Emissionen vor Augen und schärft so ihr Bewusstsein für diese Thematik. Mit unserer Datenbank erfassten wir 2013 rund 90 % der weltweiten Transporte. Die Transportmengen verteilten sich auf die Verkehrsträger Schiff, Bahn, Lkw und Flugzeug.

Bereits heute wählen wir das Schiff als emissionsärmsten Verkehrsträger für rund 90 % der Tonnenkilometer (transportierte Tonnage mal Transportkilometer). Für unseren Gütertransport auf der Schiene nutzen wir in Deutschland weiterhin das vom TÜV SÜD geprüfte Eco-Plus-Angebot des Logistikunternehmens DB Schenker Rail. Die für den Transport benötigte Strommenge wird dabei aus regenerativen Energiequellen bezogen. Auf diese Weise können wir unsere CO2-Emissionen im nationalen Schienentransport um fast 75 % reduzieren. Insgesamt betrugen die weltweit durch Transporte verursachten CO2-Emissionen im Berichtsjahr rund 290.000 Tonnen.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen haben wir im Berichtsjahr bei einem unserer Logistikdienstleister einen vom TÜV Rheinland prüftechnisch begleiteten Großversuch mit „Grünen Reifen“ für Lkw durchgeführt. Hierbei wurden bei Verwendung rollwiderstandsarmer Qualitätsreifen – unter Praxisbedingungen – eine Verbrauchsreduzierung gegenüber herkömmlichen Reifen von über 8 % und eine CO2-Vermeidung von 700 Kilogramm pro 10.000 gefahrenen Kilometern festgestellt. Diese signifikanten Umweltvorteile wollen wir künftig konsequent bei unseren Transporten nutzen.

Weitere Emissionen in die Luft Mit der NEC-Richtlinie (National Emission Ceiling) hat die Europäische Union nationale Emissionshöchstmengen für die Luftschadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOX), Ammoniak (NH3) sowie für flüchtige organische Verbindungen (VOC) vorgeschrieben, die seit dem Jahr 2011 nicht mehr überschritten werden dürfen. Wir haben Standorte mit entsprechenden Emissionen gezielt überprüft, um mit unserem Beitrag die jeweiligen nationalen Programme zur Verbesserung der Luftqualität zu unterstützen.

VOC-Emissionen

Unsere VOC-Emissionen sind, absolut und bezogen auf die verkaufte Menge, im Berichtsjahr weiter gesunken und bewegen sich trotz unserer wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Niveau von 2009. Dies ist unter anderem auf verschiedene Maßnahmen zurückzuführen, mit denen wir unser Umweltschutzziel „Reduktion der VOC-Emissionen um 30 % bis 2015 (Basisjahr 2010)“ verfolgen.

Schonender Umgang mit der Ressource Wasser Grundsätzlich unterliegen alle Abwasser- und Oberflächenwassereinleitungen an unseren Standorten gesetzlichen und genehmigungsrechtlichen Anforderungen. Diesen entsprechen wir sowohl mit technischen (Abwasserbehandlung) als auch mit organisatorischen (Überwachung) Maßnahmen.

Vor der Erteilung einer Betriebsgenehmigung werden durch die Behörden mögliche wirtschaftliche, soziale und umweltrelevante Einflüsse von Wasserentnahmen auf das Umfeld geprüft. Diese finden an allen LANXESS Standorten unter genehmigten Bedingungen statt. Auch in unserem Umweltschutz-Compliance-Programm ist das Thema Wasserentnahmen berücksichtigt.

Insgesamt blieb der Gesamtwasserverbrauch, bezogen auf die verkaufte Menge, nahezu unverändert.

Wassereinsatz

Auch bei der Menge der klärpflichtigen Abwässer haben wir, bezogen auf die verkaufe Menge unserer Produkte, über die Jahre hinweg ein relativ stabiles Niveau erreicht.

Abwasser

Nachhaltiges Abfallmanagement Ein konsequentes Stoffstrommanagement vom Rohstoffeinsatz bis zur Produktendfertigung soll gewährleisten, dass wir Ressourcen möglichst effizient nutzen und unsere Abfallmengen so gering wie möglich ausfallen. Abfälle sind zum Teil Sekundärrohstoffe und damit selbst eine wichtige Ressource. Nachhaltiges Abfallmanagement ist daher damit verbunden, Abfälle konsequent zu vermeiden und dort, wo das nicht möglich ist, als Rohstoff oder Energieträger einzusetzen. Um den Anteil an zu entsorgenden Abfällen möglichst gering zu halten, versuchen wir, unsere Produktionsprozesse kontinuierlich zu verbessern.

Die Gesamtmenge erzeugten Abfalls, bezogen auf die verkaufte Menge, hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Rund 47 % unserer Abfälle werden einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt. Etwas mehr als 50 % unseres Abfalls weltweit sind als gefährlich einzustufen und werden entsprechend den rechtlichen Anforderungen entsorgt.

Gesamtabfallerzeugung
Abfälle zur Entsorgung

Systematische Erfassung von Kennzahlen Um Kennzahlen in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz weltweit systematisch zu erfassen, nutzen wir ein elektronisches Datenerfassungssystem. Es ermöglicht uns, ein umfassendes Spektrum von „HSE Performance Indicators“ pro Business Unit und Standort weltweit zu ermitteln, die als valide Datenbasis für die interne und externe Berichterstattung genutzt werden. Diese bilden die Fortschritte ab, die wir bei unseren global gültigen HSEQ-Zielen (siehe HSEQ Ziele) erreichen. Die Datenerhebung erfolgt mit Ausnahme der MAQ nur an Produktionsstandorten mit einem Beteiligungsverhältnis von über 50 %.

Wir arbeiten konsequent an der Verbesserung unserer HSE-Performance und der Datenqualität. So ermöglichte uns ein im Vorjahr gestartetes Projekt 2013 erstmals die weltweite quartalsweise Datenerfassung und damit eine noch präzisere Steuerung unserer weltweiten HSE-Prozesse.

Für das Berichtsjahr 2013 hat die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unsere Datenerhebungsprozesse und unser Datenerfassungssystem im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Prüfung beurteilt und unsere HSE-Kennzahlen des Jahres 2013 mit dem Ziel geprüft, eine „begrenzte Prüfungssicherheit“ („limited assurance“) zu erlangen. Die Prüfbescheinigung ist unter "Prüfbescheinigung HSEQ" einsehbar.

Umwelt- und Sicherheitskennzahlen*
       
  2011 2012 c) 2013 c)
       
Sicherheit      
Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen von LANXESS Mitarbeitern (MAQ1)) 2,7b) 3,4 3,2
       
Verkaufte Menge2) in 1.000 Tonnen/Jahr 6.434a) 6.596 6.371
       
Energie in PJ (1015 Joule)3) 54,5 55,0d) 53,0
Direkte Energieträger (EN3)      
nicht erneuerbare 14 14 13
erneuerbare 0 0 0
Indirekte Energieträger (EN4)      
nicht erneuerbare 38 40 38
Weitere direkte Energieträger      
aus Biomasse 2,5 2,0 2,0
       
Wasser in 1.000.000 m3/Jahr      
Gesamtwasserentnahme (EN8) 292b) 309 296
Oberflächenwasser 127 135 138
Grundwasser 8 7 7
Regenwasser 0,0 0,0 0,5
Abwasser 1,0 2,0 1,5
Andere Wasserversoger 155 165 149
Menge Kühlwasser an Gesamtwasserentnahme4) 239b) 257 244
Menge Prozesswasser an Gesamtwasserentnahme 53b) 52 52
       
Luftemissionen in 1.000 Tonnen CO2e/Jahr      
Gesamte Treibhausgasemissionen (EN16) 4.804 4.981 4.669
direkt (Scope 1)5) 1.937 1.913 1.770
indirekt (Scope 2)6) 2.867 3.068 2.899
Ozon abbauende Stoffe (EN19) 0,00071 0,00231 0,00115
NOX, SOX und andere (EN20)      
NOX7) 2,8 2,4 2,5
SO28) 1,9 1,2 1,1
CO 3,0 2,1 2,1
NH3 0,2 0,1 0,1
NMVOC9) 7,8 7,6 6,6
       
Abwasser in 1.000.000 m3/Jahr      
Gesamte Abwassereinleitung (EN21) 272b) 291 276
Kühlwasser (unverschmutzt, ohne Klärung)4) 239b) 257 244
Produktionsabwässer (mit Klärung) 33b) 34 32
Emissionen ins Abwasser (nach Klärung)      
Gesamt-Stickstoff 0,54b) 0,53 0,48
Total Organic Carbon (TOC) 2,2b) 2,2 2,0
Schwermetalle10) 0,0045a) 0,0060 0,0045
       
Abfall in 1.000 Tonnen/Jahr      
Gesamtgewicht des Abfalls (EN22) 267b) 283 273
Verbrennung mit energetischer Verwertung 70 68 63
Verbrennung ohne energetische Verwertung 24 22 22
Deponierung 93 111 99
Stoffliche Verwertung 47 64 64
Sonstige Entsorgung 33 18 25
Art des Abfalls      
gefährlich 143b) 153 160
nicht gefährlich 124b) 130 113
       
Erläuternde Angaben zu den Umwelt- und Sicherheitskennzahlen
* Die aggregierten Daten beziehen sich auf alle LANXESS Produktionsstandorte, die zu mehr als 50 % zum Konzern gehören. Folgende Standorte sind aufgrund der neuen LANXESS Zugehörigkeit noch nicht mit erfasst: Little Rock (USA), PCTS Singapur (Singapur), Epierre (Frankreich) und Lipetsk (Russland).

 • 2011: Aufgrund eingeschränkter Erfassungs- und Kontrollmöglichkeiten und der damit verbundenen Schätzungen ist die Datenbasis teilweise mit Unsicherheiten behaftet.
 • 2012: Die Daten basieren auf Ist-Zahlen für die Monate Januar – Oktober. Für die Monate November und Dezember wurden geeignete Schätzverfahren verwendet.
 • 2013: Die Zahlen basieren teilweise auf Schätzungen und Hochrechnungen.

Die verwendeten Emissionsfaktoren für fossile Brennstoffe beruhen auf Berechnungen der US EPA (AP-42 des Jahres 1998) sowie den IPCC Guidelines for National Greenhouse Gas Inventories (2006).
Die Faktoren zur Berechnung der CO2e beruhen, gemäß der Vorgabe des GHG Protocol (2004), auf dem Global Warming Potential (Zeithorizont: 100 Jahre) des Second Assessment Report (SAR 1995) des IPCC.

1) MAQ = Million-Arbeitsstunden-Quote, Anzahl der Unfälle per 1 Mio. Arbeitsstunden ab 1 Tag; Ausfall ohne Unfalltag, bezogen auf alle Mitarbeiter (inkl. Leiharbeiter) an allen Standorten.
2) Verkaufte Menge eigens erzeugter Waren, die intern an eine andere LANXESS Gesellschaft oder extern verkauft wurden (exklusive Handelsware).
3) Die angegebene Energiemenge wurde unter vereinfachenden Annahmen errechnet und basiert auf typischen Stoffwerten. Nicht enthalten sind andere Formen importierter Energie (z. B. in Rohstoffen enthaltene Energien).
4) Entspricht Durchlaufkühlwasser.
5) Alle Scope-1-Treibhausgase sind berechnet als CO2e. Gemäß GHG Protocol werden die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Biomasse separat ausgewiesen und sind nicht in den Scope-1-Emissionen enthalten. Im Berichtszeitraum sind hierbei folgende Emissionen angefallen: 2011: 240 kt CO2, 2012: 225 kt CO2, 2013: 223 kt CO2.
6) Alle Scope-2-Treibhausgase sind berechnet als CO
2e. Die Umrechnungsfaktoren wurden von den Energieerzeugern für 2008 oder 2009 angegeben. Dort, wo Angaben fehlten, wurden Faktoren aus dem Jahr 2009 der IEA (International Energy Agency) für das Geschäftsjahr 2011, die Faktoren aus dem Jahr 2010 für das Geschäftsjahr 2012 und die Faktoren aus dem Jahr 2011 für das Geschäftsjahr 2013 zugrunde gelegt.
7) Stickoxide (NOX) berechnet als NO
2 (ohne N2O; Lachgas).
8) Schwefeldioxid (SO
2) + SO3 berechnet als SO2.
9) Summe VOC ohne Methan und Aceton (flüchtige organische Verbindungen).
10) Schwermetalle sind Arsen, Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Zinn, Zink.

a) Kennzahl wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit unterzogen (limited assurance).
b) Kennzahl wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung mit hinreichender Sicherheit unterzogen (reasonable assurance).
c) Kennzahl wurde durch die PwC AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer betriebswirtschaftlichen Prüfung mit begrenzter Sicherheit unterzogen (limited assurance).
d) Korrigierter Wert gegenüber dem im Vorjahr publizierten Wert.